Resozialisierung und Reintegration von (ehemaligen) Inhaftierten aus dem Phänomenbereich islamistischer Extremismus
Diese Studie stellt eine Bestandsaufnahme und Analyse des Handlungsfeldes der Resozialisierung und Reintegration von Straftäter*innen im Phänomenbereich des „islamistischen Extremismus“ im Strafvollzug und nach der Haftentlassung dar. Er betrachtet die Arbeit mit Extremist*innen in Haft, das Übergangsmanagement sowie die Herausforderungen der Reintegration nach Haftentlassung und schließt mit Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis.
CEP hat diese Studie, die von führenden externen Expert*innen im Themenfeld erstellt wurde, durch ein Research Grant ermöglicht.
Autoren: Dr. Robert Pelzer und Mika Moeller, Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin
EXECUTIVE SUMMARY: Download (PDF)
Ziel des deutschen Strafvollzugs ist die Wiedereingliederung von Straftäter*innen in die Gesellschaft. Dies soll durch eine individuelle Vollzugs- und Behandlungsplanung ermöglicht werden. Auch Straftäter*innen im Phänomenbereich des „islamistischen Extremismus“ haben einen Anspruch auf „Resozialisierung“. Die Behandlung im Strafvollzug soll die Grundlage für einen nachhaltigen Gewaltverzicht, Straffreiheit und im besten Fall eine Deradikalisierung der „extremistisch motivierten“ Straftäter*innen schaffen. Dabei muss die Distanzierung vom Extremismus und die Reintegration in die Gesellschaft als ein langfristiger und sich wechselseitig bedingender Prozess verstanden werden.
Erfolgreiche Reintegration nach Entlassung aus der Strafhaft ist ein wichtiger Faktor für den nachhaltigen Abbruch einer extremistischen Karriere. Die Entlassung kann so zu einem positiven Wendepunkt im Leben des Straffälligen werden. Sie bürgt aber auch Risiken. Konfrontiert mit den teils herausfordernden Bedingungen des Alltags steigt auch die Chance eines Rückfalls in alte Verhaltensmuster. Umso wichtiger ist, dass die Reintegration (ehemaliger) Extremist*innen als eine gemeinsame Aufgabe aller Akteure – Strafjustiz, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft – betrachtet wird.
The Counter Extremism Project Presents
Enduring Music: Compositions from the Holocaust
Marking International Holocaust Remembrance Day, the Counter Extremism Project's ARCHER at House 88 presents a landmark concert of music composed in ghettos and death camps, performed in defiance of resurgent antisemitism. Curated with world renowned composer, conductor, and musicologist Francesco Lotoro, the program restores classical, folk, and popular works, many written on scraps of paper or recalled from memory, to public consciousness. Featuring world and U.S. premieres from Lotoro's archive, this concert honors a repertoire that endured against unimaginable evil.